„Vegan fasten“ von Elisabeth Fischer

„Vegan fasten“ von Elisabeth Fischer
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Ab und zu ist es gut mal was Neues auszuprobieren. Und gerade jetzt am Jahresanfang lohnt es sich, einfach mal von vorn anzufangen und der Seele und dem Körper etwas Gutes zu tun. Das habe ich, und zwar mit dem Buch „Vegan Fasten“ von Elisabeth Fischer.

 

 

Ich hab noch nie in meinem Leben gefastet und das pure Heilfasten würde ich vermutlich auch keine zwei Tage durchhalten. Hier darf und soll ich essen – halt nur nicht alles was ich vielleicht normalerweise zu mir nehme.

Das Buch „Vegan Fasten“ besteht aus einer übersichtlichen Einleitung und jede Menge Rezepten. Das Programm an sich ist schon recht streng und ich habe schnell gemerkt dass manches für mich nicht umsetzbar ist (z.B. nach 18 Uhr nichts mehr essen). Also habe ich es adaptiert und zurecht gebogen. Es bedarf guter Planung, einigen Entsagungen und man muss auch damit leben können, an zwei Tagen hintereinander das Gleiche zu essen.

 

Blumenkohlsalat mit Kapern, Rosinen und Zwiebel-Zitronen-Dressing

 

„Warum machst du das?“ werden sich bestimmt viele fragen. Zum Einen wollte ich einfach ein paar Pfündchen loswerden. Zum Anderen wollte ich mich und meinen Geschmackssinn „neu starten“. Ich hab schnell gemerkt dass ich doch ziemlich abhängig bin von Zucker, Salz, Kaffee und Fett. Auch das Gläschen Wein ab und zu ist ein schönes Ritual geworden. Ich will auf keinen Fall all diese schönen Dinge aus meinem Leben verbannen. Nur für 14 Tage. Um sie dann ganz neu und bewusster genießen zu können. Hier zu einfachen Übersicht mal meine „Gebote“ für diese Fastenzeit:

 

  • kein Zucker (auch kein Agavendicksaft etc.)
  • wenig Salz
  • keine Weizenprodukte
  • kein Kaffee
  • kein Alkohol

dafür aber täglich

  • ein warmes Frühstück
  • ein leckeres Gemüsegericht mit 200g Kartoffeln
  • einen Salat
  • eine Suppe (oder für mich adaptiert: einen Smoothie)
  • Tee und Wasser
  • und insgesamt einfach viel Obst und Gemüse

 

Ungarische Kohlsuppe

 

Die Kalorienmenge soll beim veganen Fasten bei 900kcal pro Tag liegen. Ich lag meist bei 1000kcal und war damit auch zufrieden.
Die ersten zwei Tage waren hart, inklusive Magenknurren und Jieper auf Süßes & Fettiges. Ab da wird es von Tag zu Tag einfacher und man freut sich ganz neu und anders auf seine Mahlzeiten.

 

Karotten-Fenchel-Suppe mit Mandeln

 

Das Entdecken vom ursprünglichen Geschmack mancher Lebensmittel ist total spannend und auch das Ausprobieren, Kochen und Fasten macht Spaß. Ich kann das Buch absolut empfehlen, auch wenn einige Rezepte mit saisonalem Gemüse (z.B. Spargel und Zucchini) oder Obst (Wassermelone, Pfirsich) gestaltet sind und somit nicht immer umsetzbar sind. Aber hier kann man gut austauschen und ersetzen. Alle von mir nachgekochten Gerichte waren lecker und auch größtenteils gut sättigend. Die Anleitungen sind gut umsetzbar und die Vielfältigkeit ist absolut überzeugend. Es gibt Frühstücksideen, Suppen, Salate, Gemüsegerichte und sogar Desserts.

Am Ende der 14 Tage hatte ich übrigens ein Minus von knapp 4kg. Mit Sport und noch strikterem Halten an die Vorgaben ist sicher noch wesentlich mehr möglich. Aber ich bin absolut zufrieden und werde sicher nochmal Vegan Fasten.

 

Gemüse aus dem Wok

 

Über Steffi

Ich bin Steffi, bin seit fast 4 Jahren vegan und möchte euch in meinen Beiträgen zeigen, wie viel das tierleidfreie Leben zu bieten hat.

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