Reisebericht Rostock

Reisebericht Rostock

 

Letztes Wochenende war es soweit: der innere Akku ist leer, das Fernweh ist groß und überhaupt hat man das Gefühl, das man mal raus muss. Gesagt, getan. Und so sind wir recht spontan und kurz entschlossen zu unserem 24 -Stunden-Urlaub an die Ostsee aufgebrochen.

Die Hotelsuche war so kurz vor knapp ein echtes Abenteuer. Glücklicherweise haben wir das letzte Zimmer im Wohnschiff Severa in Rostock erwischt. Direkt an der Warnow liegend, ist dieses alte Schiff fast schon ein Abenteuer. Die Kajüten sind klein, aber ausreichend. Alles ist sauber und das Personal sehr nett. Wer also für kleines Geld eine gute Übernachtung sucht, ist hier richtig.  Das inbegriffene Frühstück ist ebenfalls empfehlenswert. Es gab frisches Obst und Gemüse, super leckere Brötchen und die Sojamilch stand auch parat. Letzteres war definitiv mein Highlight!

 

Gemütliche kleine Koje

 

Ein Ausflug nach Rostock und Warnemünde lohnt sich immer, und sei es nur für 24 Stunden. Wir sind gemütlich an der Warnow entlang geschlendert, haben die schöne Innenstadt erkundet und uns die Seeluft um die Nase wehen lassen am Strand.

 

 

Und wer viel unternimmt, darf auch viel essen. Und das haben wir getan! HappyCow bietet eine gute Übersicht der veganen Möglichkeiten in Rostock. Mir hat auch die Facebook-Gruppe bei der Suche weitergeholfen. Da es am ersten Abend sehr spät geworden ist, haben wir es leider nicht mehr ins Vegangster geschafft. Von einem früheren Besuch weiß ich aber, dass es dort sehr gute Burger und sündhaft gute Torten gibt. Also liebes Vegangster – beim nächsten Mal seht ihr mich wieder!

Stattdessen sind wir ins gemütliche Heumond (Omnivor mit vegan/vegetarischer Karte) für ein super leckeres Abendessen eingekehrt. Das Wetter hat einen Platz draußen erlaubt und die Atmosphäre war einfach traumhaft. Überall kleine Lichter, Kerzenschein und einfach Romantik pur. Und auch das Essen hat uns nicht enttäuscht. Wir haben uns für Kanarische Kartoffeln mit 3 verschiedenen Dipps und das Süßkartoffel-Curry entschieden. Beides war mehr als ausreichend, liebevoll dekoriert und sehr sehr lecker. Das Heumond ist also eine absolute Empfehlung – nicht nur für gutes veganes Essen, sondern auch für ein superschönes Ambiente, gute Getränke und nettes Personal.

 

 

Am nächsten Tag haben wir den strömenden Regen ausgeblendet und sin für einen Schlemmerbecher in das Eiscafé VEIS (rein vegan) eingekehrt. Hier kann ich eigentlich gar nicht genug schwärmen: selbstgemachtes Eis auf Basis verschiedener Produkte (Lupine, Soja, Hafer, Reis uvm.), viele verschiedene Geschmacksrichtungen, wirklich günstige Preise (der Schlemmerbecher z.B. für 3,50€), „Sahne“ satt, supernettes Personal und eine ansprechende Einrichtung. Wer in Rostock ist MUSS das VEIS besuchen.

 

2x den Schlemmerbecher bitte!

 

Um den kleinen Urlaub gebührend ausklingen zu lassen, hatten wir uns einen Tisch in der Grünen Kombüse (rein vegan) reserviert. Ich hatte im Vorfeld viel über dieses Restaurant gelesen und bin nicht enttäuscht worden. Da alle anderen Plätze auch besetzt waren, geht es scheinbar nicht nur mir so. Die Auswahl auf der Karte ist nicht gigantisch groß, aber alle Gerichte klingen lecker und wollen probiert werden. Hier wird versucht so viel wie möglich selbst zu machen und das haben wir auch direkt bei der Vorspeise gemerkt. Zu den Kartoffelspalten wurde selbstgemachte Mayo und Ketchup gereicht, das Lupinen-Tempeh  stammt ebenso aus regionalem Anbau. Als Hauptspeise gab es einmal das Gulasch mit Kartoffelbrei und ein cremiges Fenchel-Risotto mit Sesam-Möhren. Und wären wir nicht danach pappsatt gewesen, hätten wir sicher eines der himmlisch klingenden Dessert probiert. Der Besuch bei der Grünen Kombüse war super und auch hier kann ich nur eine klare Empfehlung aussprechen. Tolle vegane Küche mit nettem Personal und dem Wissen, dass Wert gelegt wird auf gute Zutaten!

 

 

Danke für 24 wunderschöne Stunden ♥ Danke Rostock!

Und, wann brecht ihr auf zu eurem nächsten Kurztrip?

 

 

Treuer Begleiter: Recycling-Tasche von Compashion

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