Leichter Nebel, es wird früh dunkel und es ist doch recht ordentlich kalt draußen. Das ist DIE perfekte Atmosphäre um die Winterausgabe des Green Markets direkt neben der Alten Kindl Brauerei in Berlin-Neukölln zu besuchen.
Das taten wir und es war ein weiteres Mal super. So kurz vor dem Weihnachtsfest gab es also allerlei Schönes zu entdecken. Neben einer gigantischen Shoppingauswahl gab es gute Musik, eine tolle Kochshow mit Justin P. Moore, wärmenden Glühwein und jede Menge leckeres Essen zu entdecken. Wer kurz vor Weihnachten noch nach Geschenken suchte, wurde hier mehr als fündig. In drei schmalen Gängen reihten sich die verschiedenen Händler aneinander und es war aufgrund der vielen neugierigen Besucher gut voll. Die unterschiedlichsten Produkte wurden angeboten – neben jeder Menge Naturkosmetik, veganer Mode und vielen Leckereien hatten es uns vorallem die Wachsmalstift aus Haselnussästen von Kunterbunt-Holzstifte angetan. Besonders gefreut haben wir uns auch über die Präsenz des veganen und sehr sympathischen Tattoostudios „Herr Fuchs und Frau Bär“, welche auch direkt vor Ort ihre wunderschönen Motive gestochen haben.

 

 

Wer so viel shoppt und schaut, bekommt natürlich Hunger. Und diesen haben wir gestillt mit einem mächtigen Vöner und leckerstem Fastfood von Vegan On Grill. Aufgrund eines zeitweisen Stromausfalls haben wir die leckeren Piroggen (Nudelteigtaschen) von VeganOst einfach mitgenommen und konnten so am Abend zu Hause noch etwas Green Market genießen. Zum Nachtisch gab es noch gefüllte Kokosmilchpfannkuchen von TocToc und dazu nette Gespräche mit Ausstellern und anderen Besuchern. Satt und glücklich konnten wir dann nur noch das schöne Lichtspiel und den wirklich vorzüglichen Glühwein genießen und uns insgeheim schon auf die nächste Ausgabe freuen.

 

„The Bowl“ ist wohl eins der beliebtesten veganen Restaurants in Berlin. Viel mehr noch – es ist beliebt auch bei denen, die sich sonst nicht zwingend in der tierleidfreien Küche tummeln. „Warum?“ hab ich mich gefragt, mir meine liebste Begleitung geschnappt und bin zur Warschauer Brücke im hippen Friedrichshain gereist.

 

 

 

Unscheinbar in der 1. Etage eines Eckhauses, über dem Veganz und Goodies versteckt, liegt diese Designperle. Die Inneneinrichtung allein ist schon ein Hingucker – überall findet man liebevolle Elemente aus Holz und Metall. Alles ist stimmig, hell und gemütlich. Die Speisekarten sind nicht nur ansprechend gestaltet, sondern auch überaus informativ. Auf den ersten Seiten erfährt man, warum „The Bowl“ heißt wie es heißt und was sich hinter dem „Clean Eating“-Prinzip verbirgt. So viel kann ich schon mal verraten: es bedeutet, dass nur wirklich gesunde Lebensmittel verwendet werden. Alle angebotenen Gerichte sind vegan, glutenfrei, ohne Kristallzucker und mit nativen Ölen zubereitet. Auch viele rohe Gerichte gibt es zu entdecken.

 

 

Aber nicht nur die namensgebenden Bowls sind eine Verlockung wert. Auch die Vorspeisen, Smoothies, Getränke und Desserts laden zum ausgiebigen Probieren ein. Von den leckeren Frühstücks-Bowls ganz zu schweigen. Zu schade dass wir am Abend vor Ort waren.

In der Mitte des Raumes prangt übrigens eine große Tafel. Auf der gibt es die „Local Bowl“ zu bestaunen, in welcher sich nur regionale und saisonale Zutaten befinden. Eine super Sache wie ich finde.

 

 

Und, wie ist nun das Essen?

 

Wir alle fanden die Vorspeisen, wie auch die Bowls selbst super! Die Auswahl ist riesig und man kann sich kaum entscheiden. Die einzelnen Komponenten der Schüsseln sind perfekt aufeinander abgestimmt und es ist die richtige Menge um angenehm satt zu sein. Das Essen ist optisch traumhaft angerichtet, sieht schmackhaft aus und lädt einfach zum Genießen ein.

Der einzige Wermuttropfen ist vermutlich der Preis. Mit Hauptgerichten um die 12€ und Getränken ab ca. 3€ gehört „The Bowl“ sicher nicht zu den günstigeren veganen Restaurants in Berlin. Und trotzdem lohnt sich jeder Cent, denn man hat hier einfach die Gewissheit, dass Bio-Lebensmittel verwendet werden.

 

Was gibt es sonst noch zu sagen?

 

Der Service ist super freundlich, kompetent und schnell. Auch auf unser Essen mussten wir nicht lang warten.

Nach einer Möglichkeit zu reservieren sucht man beim „The Bowl“ übrigens vergeblich. Da heißt es: einfach vorbeikommen und mit ein bisschen Glück ist einer der Tische frei. Kommt man außerhalb der beliebtesten Öffnungszeiten, ist es aber kein Problem einen der ansprechenden Tische zu ergattern.

 

Unser Fazit?

 

Reingehen, ausprobieren, genießen und mit einem seligen Lächeln und einem gefüllten Bauch das „The Bowl“ verlassen!