Wie sich unsere Seite finanziert: Für die Transparenz möchte ich darauf hinweisen, dass einige Links in diesem Blogbeitrag Affiliate-Links sind. Für jeden Kauf, den Ihr über diese Links tätigt, erhalte ich eine Provision. Für Euch, dem Käufer dieser Produkte, entstehen KEINE zusätzlichen Kosten. Ich stelle hier nur Produkte oder Dienstleistungen vor, von denen ich selbst überzeugt bin, die ich selbst erworben und selbst getestet habe.

 

Das Thema feste Parfüms hat mich schon immer interessiert und sehr oft bin ich in diversen Geschäften drumrum geschlichen, hab mich aber letztendlich immer dagegen entschieden. Oft lag es am Preis, aber ich wusste auch immer nicht wie zuverlässig sie wirklich sind. Beim Stöbern bei Boutique Vegan ging es mir wieder ähnlich und nun hab ich mir endlich ein Herz gefasst und die vegane Parfümcreme von Pacifica bestellt. Ob es sich gelohnt hat und wie mein Eindruck ist, könnt ihr nun nachfolgend lesen.

 

Das Produkt

Bei der veganen Parfümcreme von Pacifica handelt es sich um eine Reisegröße, das heißt sie ist wirklich extrem praktisch für unterwegs und passt garantiert in jede Handtasche. Die Verpackung und das ganze Produktdesign ist einfach wunderschön gestaltet und allein der Anblick verleitet das Döschen immer wieder in die Hand zu nehmen. Die Verpackung ist absolut liebevoll gestaltet und man findet kleine positive Botschaften und freut sich so schon beim Auspacken.

 

 

Und was steckt drin?

Folgende Angaben finden sich auf der Produktseite:

 

Pacificas vegane Parfüms basieren ausschließlich auf natürlichen Substanzen. Alle Inhaltsstoffe sind äußerst effizient, und dies ohne dabei Kompromisse bezüglich der hohen Pacifica-Ethik- und Qualitätsansprüche einzugehen. Dieser hervorragenden Kombination aus Nachhaltigkeit und Qualität verdankt sich die wohltuende Frische von Pacificas Düften. Die Firma Pacifica stellt ausschließlich vegane Produkte ohne Tierversuche her! Tun Sie etwas Gutes für die Umwelt und die Pacifica  Produkte tun etwas Gutes für Sie!

Der Pacifica “skin care promise” garantiert Ihnen:

– kein Phthalat

– kein Paraben

– keine mineralischen Öle oder Petroleum

– kein Propylenglykol

– kein Erdnussöl

– keine Tierversuche

 

Das klingt wirklich super, oder?

 

 

Ich habe mir den Duft „Tahitian Gardenia“ ausgesucht, welcher als vollmundig und blumig beschrieben wird. Das trifft es perfekt und ich liebe den Duft wahnsinnig! Der Tahitian Gardenia Duft repräsentiert die heilige Gardeniablüte, ein Symbol der Liebe, Einheit, Dankbarkeit und Stärke. Dezente Zitrusaromen erinnern an Jasmin und Teeblätter. Das Produkt besteht aus 100% natürlicher Kokosnuss, Sojawax and ätherischen Ölen. Der Duft soll sich der eigenen Körperchemie anpassen und so zu einer individuellen Note verhelfen.

Das steckt ganz genau drin:

 

Zutaten Bio Kokosöl, bio Sojaglyzinöl /, Aprikosenöl, Parfüm (aus natürlichen Zutaten und ätherischen Ölen), Capryltriglyzerid (aus Kokosnüssen), Walnußöl.

 

Das Produkt enthält 10g und kostet bei Boutique Vegan 14,50€.

Pacifica ist ein Naturkosmetikunternehmen aus den USA, dass ein zu 100% veganes, glutenfreies, sowie tierversuchsfreies Sortiment vertreibt. Ihre Produktpalette reicht von dekorativer Kosmetik, über Hautpflegeprodukte bis hin zu Parfums und sogar Raumdüften.

 

 

 

Die Anwendung

Die Konsistenz erinnert ein bisschen an Lippenbalsam, schmiert und fettet aber viel weniger.

Da ich bisher nur flüssige Zerstäuber-Parfüms benutzt habe, war die Anwendung für mich zunächst ungewohnt. Ich habe das Parfüm immer mit den Fingern am Hals und Dekolleté aufgetragen. Den verbliebenen „Restfilm“ habe ich in meine Hände verrieben, was zusätzlich den Effekt einer Handcreme hatte. Das Parfüm ist sehr schnell in die Haut eingezogen und hinterlässt sofort einen angenehmen Geruch.

 

 

 

Die Wirkung

Wie bei jedem Parfüm lässt die Wirkung und die Intensität des Geruchs mit der Zeit nach. Da man das Produkt aber einfach mit sich führen kann, kann man schnell bei Bedarf „nachlegen“. Ich habe aber nach 8-9 Stunden noch immer meinen Gardenia-Geruch wahrgenommen, wenn zum Schluss auch nur noch als Hauch.

Nach mehrwöchiger Benutzung ist kaum ein Schwund im Döschen zu erkennen. Ich schätze das Produkt also als sehr ergiebig ein. Da ist es auch keinerlei Problem den Duft zweimal am Tag aufzufrischen

 

 

 

Das Fazit

Ich finde die vegane Parfümcreme von Pacifica einfach super! Sowohl Design, als auch Geruch sind einzigartig und die Wirkung hält auch was sie verspricht. Die Cremes gibt es in vielen weiteren Duftrichtungen, z.B. in Blutorange und Jasmin.

Wenn man noch nicht so richtig weiß welcher Duft gefallen könnte, kann man einfach bei einer Boutique Vegan Bestellung einen Vermerk im Kommentar-Feld „Ihre Mitteilung an uns“ hinterlassen und bekommt bis zu 3 Gratisproben beigelegt. Eine tolle Sache wie ich finde!

Wer also nach einem idealen Begleiter für unterwegs sucht und ein bisschen designverliebt ist, dem kann ich die Produkte zu 100% empfehlen!

 

 

Wie sich unsere Seite finanziert: Für die Transparenz möchte ich darauf hinweisen, dass einige Links in diesem Blogbeitrag Affiliate-Links sind. Für jeden Kauf, den Ihr über diese Links tätigt, erhalte ich eine Provision. Für Euch, dem Käufer dieser Produkte, entstehen KEINE zusätzlichen Kosten. Ich stelle hier nur Produkte oder Dienstleistungen vor, von denen ich selbst überzeugt bin, die ich selbst erworben und selbst getestet habe.

 

Auf der Suche nach guten Bestellmöglichkeiten für vegane Artikel stößt man schnell auf Boutique Vegan und weitere Onlineshops. Ich habe mir den selbsternannten veganen Lifestyle Shop mal etwas genauer angeschaut und berichte hier von meinen Erfahrungen.

 

 

Das Einkaufserlebnis

Die Startseite von Boutique Vegan gehört den saisonalen Feiertagen, Neuheiten und Sonderangeboten. Das finde ich persönlich super, denn so sehe ich auf einen Blick was mich interessiert und komme mit einem Klick zu den spannenden Kategorien. Über ein Menü auf der linken Seite kommt man wunderbar in die Topkategorien und wem diese nicht reichen, der findet sehr übersichtlich alle verfügbaren Kategorien in einer Leiste am oberen Rand.

Wer direkt weiß wonach er sucht, kann natürlich über die Suchfunktion fündig werden. Wer gern stöbert, klickt sich durch die gute Kategoriestruktur und kann von jeder Seite aus leicht wieder zurück navigieren. Die einzelnen Artikel sind gut und ausführlich beschrieben. Die Fotos sind groß und lassen sich sogar mit Hilfe der Lupe noch vergrößern. Alle Informationen zum Artikel selbst findet man in den drei Reitern Beschreibung, Spezifikation und Versanddetails. Die Symbole helfen schnell auf einen Blick zu sehen ob der Artikel z.B. gluten- oder sojafrei ist. Mit einem Klick auf „In den Warenkorb“ ist der Artikel gespeichert und man kann mit dem Einkauf fortfahren.

Mein besonderes Highlight ist die Möglichkeit Produkte zu bewerten und die Bewertungen der anderen Kunden zu sehen. So weiß man schnell Bescheid ob andere gute oder eher nicht so gute Erfahrungen gemacht haben und die Kaufentscheidung fällt etwas leichter. Einige der Kommentare sind auf Französisch, da Boutique Vegan wie der Name schon vermuten lässt, auch viele französische Kunden hat. Hier wäre eine Übersetzungsfunktion super praktisch, aber die Sternen-Darstellung hilft schon einen ersten Eindruck zu bekommen.

Über das Warenkorb-Symbol kommt man schnell in seine bisherige Auswahl und kann auch hier munter löschen und ergänzen. Nun kann der Bestellvorgang starten. Ist man noch kein Kunde, erfolgt eine schnelle Registrierung und anschließend gibt man die Lieferadresse, die Zahlungsmodalitäten und eine Versandart ein. Bezahlt werden kann mit allen gängigen Methoden: Vorkasse, Sofortüberweisung, PayPal, Kreditkarte und sogar eine Abholung im Hauptsitz in Sasbach ist möglich. Nach erfolgreicher Bestellung erhaltet ihr eine Bestätigung und Zusammenfassung. Auch beim erfolgten Versand bekommt ihr eine Info mit Übermittlung der Sendungsnummer. So weiß man nicht nur dass das ersehnte Paket auf dem Weg ist, sondern auch wann es ankommen wird. Der Versand kostet innerhalb Deutschlands übrigens pro Bestellung 4,90 € Versandkosten. Ab einem Warenwert von 59 € ist die Bestellung versandkostenfrei.

 

Alles in allem macht das Einkaufen bei Boutique Vegan sehr viel Spaß. Die Auswahl ist wirklich gigantisch und besonders die breite Palette in den Bereichen Lebensmittel, Beauty und Tierbedarf sind phänomenal! Auch die Sonderangebote sind stets verlockend und wirklich lohnenswert!

Einziges kleines Manko: der Warenkorb wird nach einer bestimmten Zeit gelöscht und man muss eventuell alle Artikel neu zusammensuchen. Allerdings kann ich nicht sagen ob dies bei mir ein Einzelfall war oder ob hier generell nachgebessert werden kann.

 

 

Die Lieferung

Da kann man nicht meckern – Samstag Abend bestellt und das Paket war am Mittwoch Vormittag da. Alles vollständig und wie bereits erwähnt dank Sendungsverfolgung super bequem. Beim Auspacken freut man sich direkt über jede Menge Zusatzmaterial, Flyer und sogar eine gratis Zeitschrift. Und als Dankeschön gibt es ein kostenloses Produkt dazu! Bei mir war es diesmal eine Packung veganer Käse, über den ich mich sehr gefreut habe!

Alle Produkte waren sicher in umweltfreundlichem Verpackungsmaterial, nämlich Mais-Chips, verpackt, welche unkompliziert über den Biomüll entsorgt oder wiederverwendet werden können. Die bestellten Kosmetikprodukte waren zusätzlich in eine Plastiktüte verpackt. Falls beim Versand doch mal etwas schief geht, sind so die restlichen Produkte vorm Auslaufen geschützt.

Ich bin total begeistern vom Versand – sowohl von der Schnelligkeit, wie auch von der Verpackung. Alles ist genau so angekommen wie ich es bestellt und erwartet habe.

 

Auspacken mit dem tierischen Mitbewohner

 

Der Kundenservice

Von einer früheren Bestellung weiß ich, dass man sich auch bei Fragen auf Boutique Vegan verlassen kann. Der Kundenservice ist bemüht, freundlich und hilft sowohl per Telefon, wie auch per E-Mail kompetent weiter. Ich wurde damals kontaktiert weil ein Artikel meiner Bestellung nicht mehr lieferbar war und das weitere Vorgehen mit mir abgestimmt werden sollte. Alles lief problemlos und lies sich schnell lösen. Also auch für den Kundenservice kann ich nur lobende Worte finden.

 

 

Das Fazit: 

Ich werde immer wieder bei Boutique Vegan bestellen! Das Stöbern auf im übersichtlichen Produktkatalog, die vielen Infos und Bewertungen, die positive Versanderfahrung und das Rundum-Erlebnis sind viele sehr gute Argumente für weitere ausgiebige Onlineshopping-Touren. Das wirklich sehr gute und breit gefächerte Sortiment kommen da noch oben drauf! Abzug gibt es lediglich für die fehlende Übersetzungsfunktion und den nicht automatisch speichernden Warenkorb. Beides sind für mich eher zusätzliche Funktionen, die mein Einkaufserlebnis aber nicht schmälern oder negativ beeinflussen! Ich kann Boutique Vegan uneingeschränkt empfehlen!

 

 

4,5 von 5 möglichen Einkaufskörben!

 

Wie sich unsere Seite finanziert: Für die Transparenz möchte ich darauf hinweisen, dass einige Links in diesem Blogbeitrag Affiliate-Links sind. Für jeden Kauf, den Ihr über diese Links tätigt, erhalte ich eine Provision. Für Euch, dem Käufer dieser Produkte, entstehen KEINE zusätzlichen Kosten. Ich stelle hier nur Produkte oder Dienstleistungen vor, von denen ich selbst überzeugt bin, die ich selbst erworben und selbst getestet habe.

 

Ab und zu ist es gut mal was Neues auszuprobieren. Und gerade jetzt am Jahresanfang lohnt es sich, einfach mal von vorn anzufangen und der Seele und dem Körper etwas Gutes zu tun. Das habe ich, und zwar mit dem Buch „Vegan Fasten“ von Elisabeth Fischer.

 

 

Ich hab noch nie in meinem Leben gefastet und das pure Heilfasten würde ich vermutlich auch keine zwei Tage durchhalten. Hier darf und soll ich essen – halt nur nicht alles was ich vielleicht normalerweise zu mir nehme.

Das Buch „Vegan Fasten“ besteht aus einer übersichtlichen Einleitung und jede Menge Rezepten. Das Programm an sich ist schon recht streng und ich habe schnell gemerkt dass manches für mich nicht umsetzbar ist (z.B. nach 18 Uhr nichts mehr essen). Also habe ich es adaptiert und zurecht gebogen. Es bedarf guter Planung, einigen Entsagungen und man muss auch damit leben können, an zwei Tagen hintereinander das Gleiche zu essen.

 

Blumenkohlsalat mit Kapern, Rosinen und Zwiebel-Zitronen-Dressing

 

„Warum machst du das?“ werden sich bestimmt viele fragen. Zum Einen wollte ich einfach ein paar Pfündchen loswerden. Zum Anderen wollte ich mich und meinen Geschmackssinn „neu starten“. Ich hab schnell gemerkt dass ich doch ziemlich abhängig bin von Zucker, Salz, Kaffee und Fett. Auch das Gläschen Wein ab und zu ist ein schönes Ritual geworden. Ich will auf keinen Fall all diese schönen Dinge aus meinem Leben verbannen. Nur für 14 Tage. Um sie dann ganz neu und bewusster genießen zu können. Hier zu einfachen Übersicht mal meine „Gebote“ für diese Fastenzeit:

 

  • kein Zucker (auch kein Agavendicksaft etc.)
  • wenig Salz
  • keine Weizenprodukte
  • kein Kaffee
  • kein Alkohol

dafür aber täglich

  • ein warmes Frühstück
  • ein leckeres Gemüsegericht mit 200g Kartoffeln
  • einen Salat
  • eine Suppe (oder für mich adaptiert: einen Smoothie)
  • Tee und Wasser
  • und insgesamt einfach viel Obst und Gemüse

 

Ungarische Kohlsuppe

 

Die Kalorienmenge soll beim veganen Fasten bei 900kcal pro Tag liegen. Ich lag meist bei 1000kcal und war damit auch zufrieden.
Die ersten zwei Tage waren hart, inklusive Magenknurren und Jieper auf Süßes & Fettiges. Ab da wird es von Tag zu Tag einfacher und man freut sich ganz neu und anders auf seine Mahlzeiten.

 

Karotten-Fenchel-Suppe mit Mandeln

 

Das Entdecken vom ursprünglichen Geschmack mancher Lebensmittel ist total spannend und auch das Ausprobieren, Kochen und Fasten macht Spaß. Ich kann das Buch absolut empfehlen, auch wenn einige Rezepte mit saisonalem Gemüse (z.B. Spargel und Zucchini) oder Obst (Wassermelone, Pfirsich) gestaltet sind und somit nicht immer umsetzbar sind. Aber hier kann man gut austauschen und ersetzen. Alle von mir nachgekochten Gerichte waren lecker und auch größtenteils gut sättigend. Die Anleitungen sind gut umsetzbar und die Vielfältigkeit ist absolut überzeugend. Es gibt Frühstücksideen, Suppen, Salate, Gemüsegerichte und sogar Desserts.

Am Ende der 14 Tage hatte ich übrigens ein Minus von knapp 4kg. Mit Sport und noch strikterem Halten an die Vorgaben ist sicher noch wesentlich mehr möglich. Aber ich bin absolut zufrieden und werde sicher nochmal Vegan Fasten.

 

Gemüse aus dem Wok

 

Wie sich unsere Seite finanziert: Für die Transparenz möchte ich darauf hinweisen, dass einige Links in diesem Blogbeitrag Affiliate-Links sind. Für jeden Kauf, den Ihr über diese Links tätigt, erhalte ich eine Provision. Für Euch, dem Käufer dieser Produkte, entstehen KEINE zusätzlichen Kosten. Ich stelle hier nur Produkte oder Dienstleistungen vor, von denen ich selbst überzeugt bin, die ich selbst erworben und selbst getestet habe.

 

Das erste Buch „La Veganista“ von der Berlinerin Nicole Just gehört zu einem Klassiker unter den veganen Kochbüchern. Ich habe es für euch getestet und viele der Rezepte nachgekocht! Viel Spaß mit meinem Erfahrungsbericht.

 

 

Das Layout

Ich mag das Buch ganz besonders wegen des tollen Designs. Allein der Einband macht schon Lust darin zu blättern. Hat man es einmal geöffnet, findet man auf den ersten Seiten ein Begrüßungswort und zwei Teile einer veganen Tauschbörse. So sind auch neue Veganer bestens aufgeklärt und haben einen schnellen Überblick über spannende, unentdeckte Zutaten. Die Rubriken und Kapitel sind logisch aufgebaut und unterteilt in „Guten Morgen!“, „Für Vornweg“, „Satt und
zufrieden“, „Aufgekocht!“ und „Hmm, süss!“. Die Fotos sind ganz wunderbar, appetitanregend und doch nicht zu gekünstelt. Und ganz besonders toll finde ich, dass es wirklich zu jedem Rezept ein Foto gibt. Auch wenn das Fehlen von Bildern für mich niemals ein K.O.-Kriterium ist, so mag ich hübsch fotografierte Essen doch sehr gern.

 

Vanilla Pancakes mit Mango-Mandel-Creme

Die Rezepte

Diese enthalten die üblichen Angaben wie Zutaten, Zubereitungsdauer, Nährwertangaben und Portionsgröße. Darüber hinaus mochte ich die Aufteilung der Zutaten, d.h. für jede Komponente eines Gerichts gab es die benötigten Dinge einzeln aufgelistet (z.B. Soße, Gemüse). So hat man während des Kochens auch die Mengen recht schnell gefunden und muss sich nicht erst durch die Liste suchen.

Zu jedem Rezept gibt es noch einen Tipp von Nicole Just. So erzählt sie mehr über einzelne Lebensmittel, wo man sie bekommt und wie man sie austauschen oder ergänzen kann. Die Anleitungen sind super verständlich geschrieben, manche sogar mit einer Bild-Anleitung versehen. Bei mir haben die Mengenangaben immer gestimmt und ich musste nie etwas „nachlegen“.

 

Die Vielfalt

Bei 100 Rezepten fällt die Auswahl, was genau man kochen möchte, gar nicht so leicht. Da viele verschiedene „Vorlieben“ angesprochen werden, ist aber mit Sicherheit für wirklich Jeden etwas dabei. Für mich könnte es mehr süße Frühstücks-Ideen geben. Und Suppen. Gleichzeitig liegt der Fokus im Buch ganz klar bei den Hauptgerichten. Da gibt es zum Einen sehr mutige und neu kombinierte Rezepte, aber auch ganz viel Klassisches. Sogar ein Weihnachtsmenü kann man ohne Probleme mit dem Buch zubereiten. Aus dem Kapitel „Hmm, süss!“ hab ich gar nichts ausprobiert. Da ich aber auch Nicoles Nachfolger „La Veganista backt“ habe und daraus schon viel getestet habe, hoffe ich sehr ihr könnt mir das nachsehen.

 

Hirseauflauf mit Äpfeln

Und insgesamt?

Für knapp 20€ bekommt man mit „La Veganista“ ein wunderschönes, toll illustriertes Kochbuch. Die Rezepte sind wahnsinnig facettenreich, leicht nachzukochen und auch die Zutaten-Auswahl ist nicht allzu exotisch (abgesehen vom oft verwendeten Reismalz vielleicht).
Ich kann dieses Buch besonders Neu-Veganern sehr empfehlen. Es wird ab und zu mit „Fleischersatz“ gearbeitet und der Einstieg in die pflanzliche Küche fällt so Manchem sicher noch leichter.

 

Ich kann „La Veganista“ uneingeschränkt empfehlen und Jedem zum Kauf beglückwünschen.

 

 

 

 

Leichter Nebel, es wird früh dunkel und es ist doch recht ordentlich kalt draußen. Das ist DIE perfekte Atmosphäre um die Winterausgabe des Green Markets direkt neben der Alten Kindl Brauerei in Berlin-Neukölln zu besuchen.
Das taten wir und es war ein weiteres Mal super. So kurz vor dem Weihnachtsfest gab es also allerlei Schönes zu entdecken. Neben einer gigantischen Shoppingauswahl gab es gute Musik, eine tolle Kochshow mit Justin P. Moore, wärmenden Glühwein und jede Menge leckeres Essen zu entdecken. Wer kurz vor Weihnachten noch nach Geschenken suchte, wurde hier mehr als fündig. In drei schmalen Gängen reihten sich die verschiedenen Händler aneinander und es war aufgrund der vielen neugierigen Besucher gut voll. Die unterschiedlichsten Produkte wurden angeboten – neben jeder Menge Naturkosmetik, veganer Mode und vielen Leckereien hatten es uns vorallem die Wachsmalstift aus Haselnussästen von Kunterbunt-Holzstifte angetan. Besonders gefreut haben wir uns auch über die Präsenz des veganen und sehr sympathischen Tattoostudios „Herr Fuchs und Frau Bär“, welche auch direkt vor Ort ihre wunderschönen Motive gestochen haben.

 

 

Wer so viel shoppt und schaut, bekommt natürlich Hunger. Und diesen haben wir gestillt mit einem mächtigen Vöner und leckerstem Fastfood von Vegan On Grill. Aufgrund eines zeitweisen Stromausfalls haben wir die leckeren Piroggen (Nudelteigtaschen) von VeganOst einfach mitgenommen und konnten so am Abend zu Hause noch etwas Green Market genießen. Zum Nachtisch gab es noch gefüllte Kokosmilchpfannkuchen von TocToc und dazu nette Gespräche mit Ausstellern und anderen Besuchern. Satt und glücklich konnten wir dann nur noch das schöne Lichtspiel und den wirklich vorzüglichen Glühwein genießen und uns insgeheim schon auf die nächste Ausgabe freuen.

 

 

Wie man in meinen beiden bisherigen Berichten (Teil 1 & Teil 2) über das vegane Leben in Malta sehr gut erkennt, ist es kein Problem in Restaurants und Imbissen leckere und auch günstige pflanzliche Kost zu finden. Doch auch im Supermarkt finden sich viele vegane Produkte und ein gemütliches Schlendern und Entdecken lohnt sich auf jeden Fall.

Hier sind meine Top 3 Supermärkte in den Touristen-Centren der Insel:

Arkadia Foodstore in St. Julians – unterhalb vom Portomaso Tower (ein weiteres Arkadia ist auch in Victoria auf Gozo)
Chain Supermarket in der Tigne Point Shopping Mall in Sliema
Tower Supermarket ebenfalls in Sliema

 

Hierbei handelt es sich jeweils um ziemlich große Supermärkte mit einer entsprechenden Vielfalt auch bei Obst & Gemüse. Häufiger landet man aber in eher kleinen „Eck-Lädchen“ die es nahezu an jeder Straße gibt. Das Angebot ist hier begrenzter, aber Basics wie Sojamilch bekommt man trotzdem. Darüber hinaus gibt es auch asiatische und orientalische Läden, wie man sie auch in Deutschland kennt. Nach diesen muss man allerdings etwas genauer Ausschau halten.

Obst & Gemüse ist ein etwas schwierigeres Thema auf Malta. Da die Insel selbst nicht allzu viel Landwirtschaft betreibt, wird das meiste an frischer Pflanzenkost eingeflogen oder kommt per Schiff. Dementsprechend teuer und frisch ist es dann auch. Kleine Gemüselädchen gibt es auch nahezu überall, aber man sollte nicht groß auf Vorrat kaufen. Am günstigsten bekommt man das gute Zeug noch in einem der 2 LIDL-Filialen auf der Insel.

Solltet Ihr auf Malta also als Selbstversorger unterwegs sein, ist es gar kein Problem sich vegan zu ernähren. Und um das zu beweisen folgt hier eine kleine Bilderflut mit allen Leckereien die ich während meines Urlaubs gezaubert hab. Auch Sammelbilder mit typischer, veganer Ausbeute aus dem Supermarkt ist dabei.

 

 

 

Supermarkt-Ausbeute

Supermarkt-Ausbeute

 

Hier ist er – der zweite Teil meines kulinarischen Malta-Berichts. Beim Durchschauen der Fotos kamen wieder ganz viele wunderbare Erinnerungen hoch und ich freue mich sehr, Empfehlungen für euren nächsten Urlaub mitgeben zu können. Heute gibt es auch Tipps und Fotos der traumhaften kleinen Nachbarinsel Gozo, wo wir zwei wunderschöne Tage verbracht haben. Im Herbst werde ich übrigens wieder auf Malta sein und ich kann es kaum erwarten meine Erinnerungen persönlich aufzufrischen. Hier findet ihr übrigens meinem ersten Bericht.

 

 

Opera CaffeLounge“ in Marsaxlokk
Mediterrane Küche
vegetarische Gerichte sind gekennzeichnet – vegan auf Nachfrage
günstige bis mittlere Preisklasse

 

 

In verträumten Fischerdorf Marsaxlokk haben wir bei unserer Sightseeing-Tour ein ausgedehntes Päuschen eingelegt. Die traumhafte Lage und die idyllischen Boote laden zum Verweilen ein und direkt am Hafen gibt es eine Vielzahl Restaurants und Cafés. Nach einer kurzen Suche haben wir uns für das Opera entschieden und mit Pizza und Wrap die Aussicht genossen. Das Essen war gut und die Bedienung sehr engagiert.

 

 

 

 

Moby Dick“ in Xlendi (Gozo)
Mediterrane Küche
vegetarische Gerichte sind gekennzeichnet – vegan auf Nachfrage
mittlere Preisklasse

 

 

Unser kleiner Ausflug nach Gozo war auf jeden Fall ein absolutes Highlight in meinem Urlaub. Verglichen mit Malta ist Gozo etwas verschlafener, ruhiger, aber auch grüner und entspannter. Wir haben in Xlendi gewohnt, einem sehr niedlichen Hafenstädtchen mit Restaurants direkt am rauschenden Meer. Das Moby Dick bietet typisch italienische Pizza und Pasta. Beides wurde getestet und für gut befunden.

 

 

 

 

Cafe Jubilee“ in Victoria (Gozo)
Mediterrane Küche
vegetarische Gerichte sind gekennzeichnet – vegan auf Nachfrage
mittlere Preisklasse

 

 

Sandwich mit Hummus, Spinat und Roter Beete

 

Nach einem wunderbaren Sonnenuntergang am Azure Window und den beeindruckenden Wellen am Fungus Rock, ging es mit dem Bus zurück in die Hauptstadt Victoria. Dort hatten wir das Café Jubilee empfohlen bekommen und der Besuch war wirklich toll. Sehr nettes Personal, eine gemütliche Einrichtung im britischen Stil und eine tolle Karte. Auch hier gab es verschiedene Sandwichs, Pasta und natürlich Salate. Unsere Wahl war wirklich super und vielleicht sogar das beste Sandwich im gesamten Urlaub.

 

 

 

 

Sapana“ in Xlendi (Gozo)
Indische Küche
vegetarische Gerichte sind gekennzeichnet – vegan auf Nachfrage
mittlere Preisklasse

 

 

Auch in Xlendi haben wir ein nettes Restaurant für unser Abendessen gesucht. Und im Sapana sind wir mehr als fündig geworden. Das kleine gemütliche Restaurant ist typisch indisch eingerichtet und das Personal war superfreundlich. Nach kurzer Erklärung dass wir nur Pflanzliches essen, gab es eine Erklärung des Chefs und wir hatten Gewissheit wo Ghee und Sahne versteckt sind. Unser Essen war wahnsinnig lecker und das Sapana damit eine absolute Empfehlung.

 


Das Café „Jangal“ möchte ich euch noch ans Herz legen – leider habe ich hier keine Fotos gemacht. Das vegan-vegetarische Café ist superschön gelegen an der Spinola Bay in St. Julians und man kann direkt in der schattigen Gasse draußen sitzen. Das Angebot umfasst Smoothies, Wraps, Pasta und ein täglich wechselndes Angebot. Ich hatte eine sehr leckere Pasta mit selbstgemachten Pesto und der Lieblingsmensch einen Wrap mit gebratenen Pilzen. Beides gut und sättigend.
Ich hatte auch die tolle Gelegenheit, bei einem Treffen der „Vegan Malta“-Community dabei zu sein und hab natürlich auch da Fotos gemacht. Der Stammtisch findet aktuell einmal im Monat statt – immer wechselnd in Restaurants, Cafés oder auch zum Picknick. Wer also auf Malta Urlaub macht, sollte ruhig einen Blick auf die Facebook-Seite werfen und mit etwas Glück kann man veganes Essen und einen internationalen Austausch genießen. Im Mai gab es eine Auswahl an veganen Tapas im Omni-Restaurant „Me Lounge“ und ich fand es super, dass so auch alle anderen Besucher die pflanzlichen Alternativen probieren konnten.

 

 

Hier findet ihr Teil 1 und 3 der veganen Entdeckungsreise auf Malta.

 

 

2 Wochen war ich auf der wunderschönen kleinen Insel im Mittelmeer. Malta hat viel zu bieten – Kultur, Geschichte, Spaß und Sonne satt. Wenn man ein bisschen mobil ist findet man auch schöne Strände. Und die etwas Mutigeren springen einfach von einem der vielen Felsen ins kühle Nass.

Der Lieblingsmensch lebt auf Malta und so kam ich in den Genuss einer wunderbar ausgestatteten Küche (und vielem mehr natürlich) und konnte regelmäßig der Kochleidenschaft fröhnen. Wir waren aber auch viel unterwegs, haben die Insel erkundet und geschaut was Restaurants und Bars so zu bieten haben.

In meinen Berichten folgen Restaurantempfehlungen für Malta und Gozo und es gibt einige Ausflüge in die Küche und was ich da so gezaubert habe. Die Fotos sind unterschiedlicher Qualität und ich fürchte ich werde mich nicht an die Namen aller Gerichten erinnern. Trotzdem wünsche ich euch mit meinen Tipps ganz viel Spaß beim Entdecken und Planen eures nächsten Malta-Urlaubs.
Der allererste Schritt eines Veganers im Urlaub ist natürlich der Besuch von Google und Happy Cow. Die Ausbeute für Malta war hier nicht sonderlich groß, aber auch nicht niederschmetternd. Darüber hinaus gibt es hier eine interaktive Karte, gepflegt und aktualisiert von der veganen Community auf Malta. Auch wenn die Gemeinschaft noch klein ist, finden auch hier regelmäßige Stammtische statt und ein Besuch auf der Seite lohnt sich. Wir waren auch bei einem Treffen – der Bericht dazu folgt im nächsten Teil.
Meine schönste Erfahrung überhaupt war, dass jeder Mitarbeiter in den besuchten Restaurants freundlich und offen reagiert hat, wenn man um rein pflanzliche Gerichte gebeten hat. Sie wussten meist sofort was vegan bedeutet und haben uns weiterhelfen können. Es heißt also auch in einem Omni-Restaurant einfach mutig sein und fragen – ihr werdet sicher nicht enttäuscht.

 

 

TemptAsian“ im Palace Hotel in Sliema
Asiatische Küche (Sushi, Thailändisch, Chinesisch und mehr)
vegetarische Gerichte sind gekennzeichnet – vegan auf Nachfrage
gehobene Preisklasse

 

 

Der Besuch im TemptAsian zum  Sonnenuntergang und ein Drink auf der Dachterasse zählen für mich zu den größten Highlights in meinem gesamten Urlaub. Das Sushi war gut, das Curry große Klasse und der servierte „Kashmir Reis“ (leider ohne Foto) wird mir ewig in Erinnerung bleiben.

 

 

 

 

 

Peking in Bugibba
Chinesische Küche
Vegetarische Gerichte gekennzeichnet – vegan auf Nachfrage
mittlere Preisklasse

 

Sojasprossen, Brokkoli & Pilze

 

Das chinesische Restaurant in der beliebten Tourismus-Hochburg Bugibba im Norden der Insel ist eine Empfehlung vom Lieblingsmenschen. Und er hatte damit absolut Recht. Wir haben geschlemmt, geschwärmt und sind mit mehr als vollen Bäuchen rausgekommen. Der Sizzling Tofu war einfach nur klasse und auch die Beilagen waren sehr lecker. Das Personal ist super freundlich und das Restaurant sehr beliebt.

 

 

 

 

 

The Grassy Hopper“ in Valetta und Gzira
Vegetarische & Vegane Küche – bunt gemischt
vegan gekennzeichnet
günstige bis mittlere Preisklasse

 

 

Das Grassy Hopper haben wir leider erst in den letzten Tagen für uns entdeckt. Das hat uns nicht gehindert beide Standorte zu probieren und wir waren absolut begeistert. In Gzira gibt es ein sehr süßes Bistro mit toller und liebevoller Einrichtung. Das Angebot umfasst Smoothies, Säfte, Frühstück und ein wechselndes Mittags-Angebot. Alle Gerichte werden frisch und vor euren Augen zubereitet. Es gibt auch glutenfreie und rohköstliche Angebote. Für die Desserts waren wir zu voll – aber die werden beim nächsten Mal getestet!
In Valetta gibt es das Grassy Hopper als kleinen Steh-Imbiss, welcher auch Smoothies und ToGo-Gerichte anbietet. Besonders toll finde ich, dass auf Plastikgeschirr verzichtet wird. Alle Verpackungsprodukte sind pflanzlich und somit abbaubar. Toller Laden, tolles Konzept, herrliches Essen!

 

 

 

 

Soul Food“ in Valetta
Mediterrane Küche
vegan gekennzeichnet
günstige bis mittlere Preisklasse

 

 

Wir brauchten drei Anläufe um es endlich ins Soul Food zu schaffen. Als wir dann da waren gab es leckeres Essen (z.B. Piadina, Burger, Salate), welches uns nicht enttäuscht hat. Man kann draußen auf der kleinen Straße sitzen oder im 1. Stock, wo es hell und gemütlich ist.

 

 

Gugar“ in Valetta
Mediterrane Küche
vegan gekennzeichnet (und auf Nachfrage)
günstige bis mittlere Preisklasse

 

 

 

Das „Gugar“ ist eine absolut gemütliche Bar mit gutem Angebot an Essen und Getränken. Es gibt eine feste Karte mit Wraps und Burgern, aber auch täglich wechselndes Angebot. Der Laden ist klein, intim und lädt zum Chillen ein. Unsere Shakes waren super und auch das Essen wirklich lecker. Ein perfekter Ort um nach einem Spaziergang durch Valetta zu verweilen und auszuruhen.

 

 

 

Hier findet ihr Teil 2 und 3 der veganen Entdeckungsreise auf Malta.

 

„The Bowl“ ist wohl eins der beliebtesten veganen Restaurants in Berlin. Viel mehr noch – es ist beliebt auch bei denen, die sich sonst nicht zwingend in der tierleidfreien Küche tummeln. „Warum?“ hab ich mich gefragt, mir meine liebste Begleitung geschnappt und bin zur Warschauer Brücke im hippen Friedrichshain gereist.

 

 

 

Unscheinbar in der 1. Etage eines Eckhauses, über dem Veganz und Goodies versteckt, liegt diese Designperle. Die Inneneinrichtung allein ist schon ein Hingucker – überall findet man liebevolle Elemente aus Holz und Metall. Alles ist stimmig, hell und gemütlich. Die Speisekarten sind nicht nur ansprechend gestaltet, sondern auch überaus informativ. Auf den ersten Seiten erfährt man, warum „The Bowl“ heißt wie es heißt und was sich hinter dem „Clean Eating“-Prinzip verbirgt. So viel kann ich schon mal verraten: es bedeutet, dass nur wirklich gesunde Lebensmittel verwendet werden. Alle angebotenen Gerichte sind vegan, glutenfrei, ohne Kristallzucker und mit nativen Ölen zubereitet. Auch viele rohe Gerichte gibt es zu entdecken.

 

 

Aber nicht nur die namensgebenden Bowls sind eine Verlockung wert. Auch die Vorspeisen, Smoothies, Getränke und Desserts laden zum ausgiebigen Probieren ein. Von den leckeren Frühstücks-Bowls ganz zu schweigen. Zu schade dass wir am Abend vor Ort waren.

In der Mitte des Raumes prangt übrigens eine große Tafel. Auf der gibt es die „Local Bowl“ zu bestaunen, in welcher sich nur regionale und saisonale Zutaten befinden. Eine super Sache wie ich finde.

 

 

Und, wie ist nun das Essen?

 

Wir alle fanden die Vorspeisen, wie auch die Bowls selbst super! Die Auswahl ist riesig und man kann sich kaum entscheiden. Die einzelnen Komponenten der Schüsseln sind perfekt aufeinander abgestimmt und es ist die richtige Menge um angenehm satt zu sein. Das Essen ist optisch traumhaft angerichtet, sieht schmackhaft aus und lädt einfach zum Genießen ein.

Der einzige Wermuttropfen ist vermutlich der Preis. Mit Hauptgerichten um die 12€ und Getränken ab ca. 3€ gehört „The Bowl“ sicher nicht zu den günstigeren veganen Restaurants in Berlin. Und trotzdem lohnt sich jeder Cent, denn man hat hier einfach die Gewissheit, dass Bio-Lebensmittel verwendet werden.

 

Was gibt es sonst noch zu sagen?

 

Der Service ist super freundlich, kompetent und schnell. Auch auf unser Essen mussten wir nicht lang warten.

Nach einer Möglichkeit zu reservieren sucht man beim „The Bowl“ übrigens vergeblich. Da heißt es: einfach vorbeikommen und mit ein bisschen Glück ist einer der Tische frei. Kommt man außerhalb der beliebtesten Öffnungszeiten, ist es aber kein Problem einen der ansprechenden Tische zu ergattern.

 

Unser Fazit?

 

Reingehen, ausprobieren, genießen und mit einem seligen Lächeln und einem gefüllten Bauch das „The Bowl“ verlassen!

 

 

 

Letztes Wochenende war es soweit: der innere Akku ist leer, das Fernweh ist groß und überhaupt hat man das Gefühl, das man mal raus muss. Gesagt, getan. Und so sind wir recht spontan und kurz entschlossen zu unserem 24 -Stunden-Urlaub an die Ostsee aufgebrochen.

Die Hotelsuche war so kurz vor knapp ein echtes Abenteuer. Glücklicherweise haben wir das letzte Zimmer im Wohnschiff Severa in Rostock erwischt. Direkt an der Warnow liegend, ist dieses alte Schiff fast schon ein Abenteuer. Die Kajüten sind klein, aber ausreichend. Alles ist sauber und das Personal sehr nett. Wer also für kleines Geld eine gute Übernachtung sucht, ist hier richtig.  Das inbegriffene Frühstück ist ebenfalls empfehlenswert. Es gab frisches Obst und Gemüse, super leckere Brötchen und die Sojamilch stand auch parat. Letzteres war definitiv mein Highlight!

 

Gemütliche kleine Koje

 

Ein Ausflug nach Rostock und Warnemünde lohnt sich immer, und sei es nur für 24 Stunden. Wir sind gemütlich an der Warnow entlang geschlendert, haben die schöne Innenstadt erkundet und uns die Seeluft um die Nase wehen lassen am Strand.

 

 

Und wer viel unternimmt, darf auch viel essen. Und das haben wir getan! HappyCow bietet eine gute Übersicht der veganen Möglichkeiten in Rostock. Mir hat auch die Facebook-Gruppe bei der Suche weitergeholfen. Da es am ersten Abend sehr spät geworden ist, haben wir es leider nicht mehr ins Vegangster geschafft. Von einem früheren Besuch weiß ich aber, dass es dort sehr gute Burger und sündhaft gute Torten gibt. Also liebes Vegangster – beim nächsten Mal seht ihr mich wieder!

Stattdessen sind wir ins gemütliche Heumond (Omnivor mit vegan/vegetarischer Karte) für ein super leckeres Abendessen eingekehrt. Das Wetter hat einen Platz draußen erlaubt und die Atmosphäre war einfach traumhaft. Überall kleine Lichter, Kerzenschein und einfach Romantik pur. Und auch das Essen hat uns nicht enttäuscht. Wir haben uns für Kanarische Kartoffeln mit 3 verschiedenen Dipps und das Süßkartoffel-Curry entschieden. Beides war mehr als ausreichend, liebevoll dekoriert und sehr sehr lecker. Das Heumond ist also eine absolute Empfehlung – nicht nur für gutes veganes Essen, sondern auch für ein superschönes Ambiente, gute Getränke und nettes Personal.

 

 

Am nächsten Tag haben wir den strömenden Regen ausgeblendet und sin für einen Schlemmerbecher in das Eiscafé VEIS (rein vegan) eingekehrt. Hier kann ich eigentlich gar nicht genug schwärmen: selbstgemachtes Eis auf Basis verschiedener Produkte (Lupine, Soja, Hafer, Reis uvm.), viele verschiedene Geschmacksrichtungen, wirklich günstige Preise (der Schlemmerbecher z.B. für 3,50€), „Sahne“ satt, supernettes Personal und eine ansprechende Einrichtung. Wer in Rostock ist MUSS das VEIS besuchen.

 

2x den Schlemmerbecher bitte!

 

Um den kleinen Urlaub gebührend ausklingen zu lassen, hatten wir uns einen Tisch in der Grünen Kombüse (rein vegan) reserviert. Ich hatte im Vorfeld viel über dieses Restaurant gelesen und bin nicht enttäuscht worden. Da alle anderen Plätze auch besetzt waren, geht es scheinbar nicht nur mir so. Die Auswahl auf der Karte ist nicht gigantisch groß, aber alle Gerichte klingen lecker und wollen probiert werden. Hier wird versucht so viel wie möglich selbst zu machen und das haben wir auch direkt bei der Vorspeise gemerkt. Zu den Kartoffelspalten wurde selbstgemachte Mayo und Ketchup gereicht, das Lupinen-Tempeh  stammt ebenso aus regionalem Anbau. Als Hauptspeise gab es einmal das Gulasch mit Kartoffelbrei und ein cremiges Fenchel-Risotto mit Sesam-Möhren. Und wären wir nicht danach pappsatt gewesen, hätten wir sicher eines der himmlisch klingenden Dessert probiert. Der Besuch bei der Grünen Kombüse war super und auch hier kann ich nur eine klare Empfehlung aussprechen. Tolle vegane Küche mit nettem Personal und dem Wissen, dass Wert gelegt wird auf gute Zutaten!

 

 

Danke für 24 wunderschöne Stunden ♥ Danke Rostock!

Und, wann brecht ihr auf zu eurem nächsten Kurztrip?

 

 

Treuer Begleiter: Recycling-Tasche von Compashion