Über Steffi

Ich bin Steffi, bin seit fast 4 Jahren vegan und möchte euch in meinen Beiträgen zeigen, wie viel das tierleidfreie Leben zu bieten hat.

 

Hier ist er – der zweite Teil meines kulinarischen Malta-Berichts. Beim Durchschauen der Fotos kamen wieder ganz viele wunderbare Erinnerungen hoch und ich freue mich sehr, Empfehlungen für euren nächsten Urlaub mitgeben zu können. Heute gibt es auch Tipps und Fotos der traumhaften kleinen Nachbarinsel Gozo, wo wir zwei wunderschöne Tage verbracht haben. Im Herbst werde ich übrigens wieder auf Malta sein und ich kann es kaum erwarten meine Erinnerungen persönlich aufzufrischen. Hier findet ihr übrigens meinem ersten Bericht.

 

 

Opera CaffeLounge“ in Marsaxlokk
Mediterrane Küche
vegetarische Gerichte sind gekennzeichnet – vegan auf Nachfrage
günstige bis mittlere Preisklasse

 

 

In verträumten Fischerdorf Marsaxlokk haben wir bei unserer Sightseeing-Tour ein ausgedehntes Päuschen eingelegt. Die traumhafte Lage und die idyllischen Boote laden zum Verweilen ein und direkt am Hafen gibt es eine Vielzahl Restaurants und Cafés. Nach einer kurzen Suche haben wir uns für das Opera entschieden und mit Pizza und Wrap die Aussicht genossen. Das Essen war gut und die Bedienung sehr engagiert.

 

 

 

 

Moby Dick“ in Xlendi (Gozo)
Mediterrane Küche
vegetarische Gerichte sind gekennzeichnet – vegan auf Nachfrage
mittlere Preisklasse

 

 

Unser kleiner Ausflug nach Gozo war auf jeden Fall ein absolutes Highlight in meinem Urlaub. Verglichen mit Malta ist Gozo etwas verschlafener, ruhiger, aber auch grüner und entspannter. Wir haben in Xlendi gewohnt, einem sehr niedlichen Hafenstädtchen mit Restaurants direkt am rauschenden Meer. Das Moby Dick bietet typisch italienische Pizza und Pasta. Beides wurde getestet und für gut befunden.

 

 

 

 

Cafe Jubilee“ in Victoria (Gozo)
Mediterrane Küche
vegetarische Gerichte sind gekennzeichnet – vegan auf Nachfrage
mittlere Preisklasse

 

 

Sandwich mit Hummus, Spinat und Roter Beete

 

Nach einem wunderbaren Sonnenuntergang am Azure Window und den beeindruckenden Wellen am Fungus Rock, ging es mit dem Bus zurück in die Hauptstadt Victoria. Dort hatten wir das Café Jubilee empfohlen bekommen und der Besuch war wirklich toll. Sehr nettes Personal, eine gemütliche Einrichtung im britischen Stil und eine tolle Karte. Auch hier gab es verschiedene Sandwichs, Pasta und natürlich Salate. Unsere Wahl war wirklich super und vielleicht sogar das beste Sandwich im gesamten Urlaub.

 

 

 

 

Sapana“ in Xlendi (Gozo)
Indische Küche
vegetarische Gerichte sind gekennzeichnet – vegan auf Nachfrage
mittlere Preisklasse

 

 

Auch in Xlendi haben wir ein nettes Restaurant für unser Abendessen gesucht. Und im Sapana sind wir mehr als fündig geworden. Das kleine gemütliche Restaurant ist typisch indisch eingerichtet und das Personal war superfreundlich. Nach kurzer Erklärung dass wir nur Pflanzliches essen, gab es eine Erklärung des Chefs und wir hatten Gewissheit wo Ghee und Sahne versteckt sind. Unser Essen war wahnsinnig lecker und das Sapana damit eine absolute Empfehlung.

 


Das Café „Jangal“ möchte ich euch noch ans Herz legen – leider habe ich hier keine Fotos gemacht. Das vegan-vegetarische Café ist superschön gelegen an der Spinola Bay in St. Julians und man kann direkt in der schattigen Gasse draußen sitzen. Das Angebot umfasst Smoothies, Wraps, Pasta und ein täglich wechselndes Angebot. Ich hatte eine sehr leckere Pasta mit selbstgemachten Pesto und der Lieblingsmensch einen Wrap mit gebratenen Pilzen. Beides gut und sättigend.
Ich hatte auch die tolle Gelegenheit, bei einem Treffen der „Vegan Malta“-Community dabei zu sein und hab natürlich auch da Fotos gemacht. Der Stammtisch findet aktuell einmal im Monat statt – immer wechselnd in Restaurants, Cafés oder auch zum Picknick. Wer also auf Malta Urlaub macht, sollte ruhig einen Blick auf die Facebook-Seite werfen und mit etwas Glück kann man veganes Essen und einen internationalen Austausch genießen. Im Mai gab es eine Auswahl an veganen Tapas im Omni-Restaurant „Me Lounge“ und ich fand es super, dass so auch alle anderen Besucher die pflanzlichen Alternativen probieren konnten.

 

 

Hier findet ihr Teil 1 und 3 der veganen Entdeckungsreise auf Malta.

 

 

© Dr. Oetker

Die großen Marken entdecken immer mehr die immense Nachfrage nach veganen Lebensmitteln! Nun hat auch Dr. Oetker eine rein vegane Kochcreme angekündigt! Die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) für einen Becher Creme VEGA (150g) von Dr. Oetker beträgt 0,89 Euro. Ab Februar 2017 könnt ihr sie im Handel finden.

Mehr Informationen findet ihr hier: https://www.oetker.de/presse/presse-news/detailseite/n/Marken-Und-Produkt-News/allrounder-fuer-die-vegane-kueche.html

 

2 Wochen war ich auf der wunderschönen kleinen Insel im Mittelmeer. Malta hat viel zu bieten – Kultur, Geschichte, Spaß und Sonne satt. Wenn man ein bisschen mobil ist findet man auch schöne Strände. Und die etwas Mutigeren springen einfach von einem der vielen Felsen ins kühle Nass.

Der Lieblingsmensch lebt auf Malta und so kam ich in den Genuss einer wunderbar ausgestatteten Küche (und vielem mehr natürlich) und konnte regelmäßig der Kochleidenschaft fröhnen. Wir waren aber auch viel unterwegs, haben die Insel erkundet und geschaut was Restaurants und Bars so zu bieten haben.

In meinen Berichten folgen Restaurantempfehlungen für Malta und Gozo und es gibt einige Ausflüge in die Küche und was ich da so gezaubert habe. Die Fotos sind unterschiedlicher Qualität und ich fürchte ich werde mich nicht an die Namen aller Gerichten erinnern. Trotzdem wünsche ich euch mit meinen Tipps ganz viel Spaß beim Entdecken und Planen eures nächsten Malta-Urlaubs.
Der allererste Schritt eines Veganers im Urlaub ist natürlich der Besuch von Google und Happy Cow. Die Ausbeute für Malta war hier nicht sonderlich groß, aber auch nicht niederschmetternd. Darüber hinaus gibt es hier eine interaktive Karte, gepflegt und aktualisiert von der veganen Community auf Malta. Auch wenn die Gemeinschaft noch klein ist, finden auch hier regelmäßige Stammtische statt und ein Besuch auf der Seite lohnt sich. Wir waren auch bei einem Treffen – der Bericht dazu folgt im nächsten Teil.
Meine schönste Erfahrung überhaupt war, dass jeder Mitarbeiter in den besuchten Restaurants freundlich und offen reagiert hat, wenn man um rein pflanzliche Gerichte gebeten hat. Sie wussten meist sofort was vegan bedeutet und haben uns weiterhelfen können. Es heißt also auch in einem Omni-Restaurant einfach mutig sein und fragen – ihr werdet sicher nicht enttäuscht.

 

 

TemptAsian“ im Palace Hotel in Sliema
Asiatische Küche (Sushi, Thailändisch, Chinesisch und mehr)
vegetarische Gerichte sind gekennzeichnet – vegan auf Nachfrage
gehobene Preisklasse

 

 

Der Besuch im TemptAsian zum  Sonnenuntergang und ein Drink auf der Dachterasse zählen für mich zu den größten Highlights in meinem gesamten Urlaub. Das Sushi war gut, das Curry große Klasse und der servierte „Kashmir Reis“ (leider ohne Foto) wird mir ewig in Erinnerung bleiben.

 

 

 

 

 

Peking in Bugibba
Chinesische Küche
Vegetarische Gerichte gekennzeichnet – vegan auf Nachfrage
mittlere Preisklasse

 

Sojasprossen, Brokkoli & Pilze

 

Das chinesische Restaurant in der beliebten Tourismus-Hochburg Bugibba im Norden der Insel ist eine Empfehlung vom Lieblingsmenschen. Und er hatte damit absolut Recht. Wir haben geschlemmt, geschwärmt und sind mit mehr als vollen Bäuchen rausgekommen. Der Sizzling Tofu war einfach nur klasse und auch die Beilagen waren sehr lecker. Das Personal ist super freundlich und das Restaurant sehr beliebt.

 

 

 

 

 

The Grassy Hopper“ in Valetta und Gzira
Vegetarische & Vegane Küche – bunt gemischt
vegan gekennzeichnet
günstige bis mittlere Preisklasse

 

 

Das Grassy Hopper haben wir leider erst in den letzten Tagen für uns entdeckt. Das hat uns nicht gehindert beide Standorte zu probieren und wir waren absolut begeistert. In Gzira gibt es ein sehr süßes Bistro mit toller und liebevoller Einrichtung. Das Angebot umfasst Smoothies, Säfte, Frühstück und ein wechselndes Mittags-Angebot. Alle Gerichte werden frisch und vor euren Augen zubereitet. Es gibt auch glutenfreie und rohköstliche Angebote. Für die Desserts waren wir zu voll – aber die werden beim nächsten Mal getestet!
In Valetta gibt es das Grassy Hopper als kleinen Steh-Imbiss, welcher auch Smoothies und ToGo-Gerichte anbietet. Besonders toll finde ich, dass auf Plastikgeschirr verzichtet wird. Alle Verpackungsprodukte sind pflanzlich und somit abbaubar. Toller Laden, tolles Konzept, herrliches Essen!

 

 

 

 

Soul Food“ in Valetta
Mediterrane Küche
vegan gekennzeichnet
günstige bis mittlere Preisklasse

 

 

Wir brauchten drei Anläufe um es endlich ins Soul Food zu schaffen. Als wir dann da waren gab es leckeres Essen (z.B. Piadina, Burger, Salate), welches uns nicht enttäuscht hat. Man kann draußen auf der kleinen Straße sitzen oder im 1. Stock, wo es hell und gemütlich ist.

 

 

Gugar“ in Valetta
Mediterrane Küche
vegan gekennzeichnet (und auf Nachfrage)
günstige bis mittlere Preisklasse

 

 

 

Das „Gugar“ ist eine absolut gemütliche Bar mit gutem Angebot an Essen und Getränken. Es gibt eine feste Karte mit Wraps und Burgern, aber auch täglich wechselndes Angebot. Der Laden ist klein, intim und lädt zum Chillen ein. Unsere Shakes waren super und auch das Essen wirklich lecker. Ein perfekter Ort um nach einem Spaziergang durch Valetta zu verweilen und auszuruhen.

 

 

 

Hier findet ihr Teil 2 und 3 der veganen Entdeckungsreise auf Malta.

 

„The Bowl“ ist wohl eins der beliebtesten veganen Restaurants in Berlin. Viel mehr noch – es ist beliebt auch bei denen, die sich sonst nicht zwingend in der tierleidfreien Küche tummeln. „Warum?“ hab ich mich gefragt, mir meine liebste Begleitung geschnappt und bin zur Warschauer Brücke im hippen Friedrichshain gereist.

 

 

 

Unscheinbar in der 1. Etage eines Eckhauses, über dem Veganz und Goodies versteckt, liegt diese Designperle. Die Inneneinrichtung allein ist schon ein Hingucker – überall findet man liebevolle Elemente aus Holz und Metall. Alles ist stimmig, hell und gemütlich. Die Speisekarten sind nicht nur ansprechend gestaltet, sondern auch überaus informativ. Auf den ersten Seiten erfährt man, warum „The Bowl“ heißt wie es heißt und was sich hinter dem „Clean Eating“-Prinzip verbirgt. So viel kann ich schon mal verraten: es bedeutet, dass nur wirklich gesunde Lebensmittel verwendet werden. Alle angebotenen Gerichte sind vegan, glutenfrei, ohne Kristallzucker und mit nativen Ölen zubereitet. Auch viele rohe Gerichte gibt es zu entdecken.

 

 

Aber nicht nur die namensgebenden Bowls sind eine Verlockung wert. Auch die Vorspeisen, Smoothies, Getränke und Desserts laden zum ausgiebigen Probieren ein. Von den leckeren Frühstücks-Bowls ganz zu schweigen. Zu schade dass wir am Abend vor Ort waren.

In der Mitte des Raumes prangt übrigens eine große Tafel. Auf der gibt es die „Local Bowl“ zu bestaunen, in welcher sich nur regionale und saisonale Zutaten befinden. Eine super Sache wie ich finde.

 

 

Und, wie ist nun das Essen?

 

Wir alle fanden die Vorspeisen, wie auch die Bowls selbst super! Die Auswahl ist riesig und man kann sich kaum entscheiden. Die einzelnen Komponenten der Schüsseln sind perfekt aufeinander abgestimmt und es ist die richtige Menge um angenehm satt zu sein. Das Essen ist optisch traumhaft angerichtet, sieht schmackhaft aus und lädt einfach zum Genießen ein.

Der einzige Wermuttropfen ist vermutlich der Preis. Mit Hauptgerichten um die 12€ und Getränken ab ca. 3€ gehört „The Bowl“ sicher nicht zu den günstigeren veganen Restaurants in Berlin. Und trotzdem lohnt sich jeder Cent, denn man hat hier einfach die Gewissheit, dass Bio-Lebensmittel verwendet werden.

 

Was gibt es sonst noch zu sagen?

 

Der Service ist super freundlich, kompetent und schnell. Auch auf unser Essen mussten wir nicht lang warten.

Nach einer Möglichkeit zu reservieren sucht man beim „The Bowl“ übrigens vergeblich. Da heißt es: einfach vorbeikommen und mit ein bisschen Glück ist einer der Tische frei. Kommt man außerhalb der beliebtesten Öffnungszeiten, ist es aber kein Problem einen der ansprechenden Tische zu ergattern.

 

Unser Fazit?

 

Reingehen, ausprobieren, genießen und mit einem seligen Lächeln und einem gefüllten Bauch das „The Bowl“ verlassen!